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Polizei warnt: Diese Streamingportale sind teure Abzocke
16.04.2018

Die Verbraucherzentralen und die Polizei warnen von einer Reihe der betrügerischen Internet-Seiten mit Streaming-Videos. Die Betreiber locken die Nutzer in teure Abofallen, die angeblich erst nach einem Jahr kündbar sind. Der Ratschlag der Experten ist nicht neu: Lassen Sie sich von Betrügern nicht verunsichern.
 
Die niedersächsische Polizei hat eine Liste der Streaming-Portale veröffentlicht, die man unbedingt meiden sollte. Die Betrugsdomänen sind unter anderem: gigaflix.de, bigflix.de, binoflix.de, braflix.de, dinoflix.de, flixabo.de, gonaflix.de, gonastream.de, imaxkino.com, momoflix.de, monaflix.de, laflix.de, soyaflix.de, rotflix.de, weflix.de, streamino.de, dasflix.de, coflix.de, yoflix.de, toflix.de, cinemaflix.de, kinoroom.de und hdflix.de.
 
Das Betrugsschema ist bei allen diesen Portalen gleich. Sie bieten eine kostenlose 5-Tage-Testphase an, nach der sofort ein vermeintlich nicht kündbarer Einjahresvertrag folgt. Auch nach der Registrierung erhalten die Kunden keinen Zugriff auf das Streaming-Video. Das lässt vermuten, dass die Betreiber keine Filme zum Abruf anbieten und nur die persönlichen Daten der Kunden wollen.
 
„Wir können die Verbraucher nur davor warnen, sich auf einer dieser Webseiten zu registrieren“, sagte Maximilian Heitkämper, Rechtsreferent vom Marktwächter-Team. Die Polizei hat bereits die Ermittlungen wegen Betruges eingeleitet.

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