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Steuererleichterung wegen Corona-Krise
20.04.2020

Wegen der Corona-Krise leidet die deutsche Wirtschaft enorm. Sowohl Selbstständige als auch Angestellte müssen die finanziellen Einbuße verkraften. Doch die Steuerzahlungen werden Finanzämtern nach wie vor verlangt. Nun kommt von deren Seite eine gute Nachricht: Einige Zahlungen kann man zurückfordern.


Bis zum 31.12.2020 können die Unternehmen oder Selbstständige eine Senkung der Steuervorauszahlung beantragen. Dafür genügt ein formloses Schreiben mit dem Hinweis auf die Corona-Krise. Erwartet man unter Umständen keinen oder nur einen geringen Gewinn, kann man bereits geleistete Vorauszahlungen vom Finanzamt zurückfordern. "Dazu reicht meist eine einfache Kontaktaufnahme mit den Finanzämtern aus", sagte die Steuerberaterin Reina Becker gegenüber der "Bild-Zeitung“.


Anders sieht es mit der staatlichen Corona-Soforthilfe. Diejenigen, die sie beantragt und auch erhalten haben, müssen diese Einnahmen als Betriebseinnahmen versteuern. „Ob und wie viel Steuer gezahlt werden muss, klärt sich erst mit Steuerjahreserklärung. Und nur wenn ein positiver Gewinn 2020 zu verzeichnen ist, wird der individuelle Steuersatz fällig", erklärte die Steuerberaterin. Die Bonuszahlungen des Arbeitgebers vom 01.03.2020 bis 31.12.2020 bleiben wiederum bis 1500 Euro Steuer- und Sozialversicherung frei.

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