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Umfrage zeigt: Das sind die größten Sorgen der Deutschen
12.02.2020

Die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY startete eine repräsentative Umfrage zum Thema: Was sind die größten Sorgen der Deutschen. Dabei stellte sich heraus, dass es keinen Aspekt im Leben gibt, der den Befragten kein Kummer bereitet. Sowohl im privaten Bereich, als auch im Beruf sehen Deutschen düstere Zeiten auf sich zukommen.

 

Am meisten sind sie über die Wirtschaftslage besorgt. Nur zwölf Prozent der Deutschen glauben, dass sich die wirtschaftliche Situation des Landes positiv entwickelt. Rund 35 Prozent sind eher pessimistisch gestimmt. Höher war die Anzahl der Pessimisten nur noch 2012 gewesen. Auf der zweiten Stelle stehen die finanziellen Sorgen. 41 Prozent der Befragten schätzen ihre finanzielle und wirtschaftliche Lage positiv. Nur jeder Zehnte beurteilt seine Situation als negativ. Senioren haben erfahrungsgemäß keine Hoffnung auf die Besserung ihrer Finanzen gezeigt. Rund acht Prozent der Verbraucher ab 65 Jahren rechnen mit der Verbesserung der finanziellen Situation. Unter 35-Jährigen waren dagegen 46 Prozent positiv gestimmt.

 

Trotz wie noch nie tief gesunkenen Arbeitslosenzahlen halten der Umfrage zufolge rund 43 Prozent der Bundesbürger ihren Arbeitsplatz für sicher. Im letzten Jahr waren es noch 49 Prozent und 2016 sogar 67 Prozent der Befragten. Auch Sparmaßnahmen sehen die Bürger als unausweichlich, und zwar bei Smartphones, Laptops, Autos, Küchen sowie Renovierungen von Haus oder Wohnung. „Angesichts der Konjunktureintrübung in Deutschland wollen die Verbraucher den Gürtel enger schnallen“, erklärte EY. Beim Lebensmittel wird dagegen mehr Geld ausgegeben. Auch die Umweltverschmutzung bereitet  77 Prozent der Teilnehmer große Sorgen– „wohl auch begünstigt durch die umfassende mediale Präsenz der ‚Fridays for Future‘-Bewegung“, berichtete EY. 

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