Wirtschaft
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Versteckspiel bei IKEA: Polizei muss einschreiten
11.09.2019

Wenn es um das preiswerte Möbel geht, denkt man wahrscheinlich sofort an das IKEA.  Manche gehen aber gar nicht zum Einkaufen dahin. Die riesige Ladenfläche passt nämlich gut zum Spielen.


Und so verabredeten sich im schottischen Glasgow rund 3 000 Menschen, um in einer IKEA-Filiale Versteckspiel zu spielen – die Zahl der Möglichkeiten, sich in den verwinkelten Ecken und unter den zahlreichen Betten zu verbergen, ist enorm. Beim Facebook wurde ein Aufruf zum Versteckspiel der Superlative gestartet. Man hat aber nicht daran gedacht, dass die IKEA-Mitarbeiter soziale Medien auch nutzen.


Der Facebook-Post wurde vom IKEA entdeckt und das Möbelhaus kontaktierte die Polizei. Die fünf Beamten, die die ersten Gruppen von den Jugendlichen vor dem Geschäft abfingen, mussten sogar um eine Verstärkung bitten. "Wir wissen es zu schätzen, dass Spiele in unseren Läden für manche attraktiv scheinen", sagte Rob Cooper, der Manager des Glasgower Ikea-Markts. "Wir erlauben diese Art von Aktivität allerdings nicht, weil wir unseren Kunden eine sichere Umgebung und ein entspanntes Einkaufserlebnis bieten möchten."  Solche Vorfälle gab es allerdings schon früher: 2014 meldeten sich für die gleiche Aktion in Eindhoven 32.000 Facebook-Nutzer an, in Amsterdam waren es 19.000. Ab 2015 wurden die Veranstaltungen vom IKEA ganz verboten.

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