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Vorsicht, Betrug! So nutzen Kriminelle Job-Portale aus
25.04.2019

Eine 30-Jährige aus Südthüringen suchte auf Facebook nach einem Job-Angebot und hatte sich beinah strafbar gemacht. Ein Minijob-Angebot, das ihr Interesse erweckte, entpuppte sich als eine betrügerische Masche, um ihre persönliche Daten für Geldwäsche zu missbrauchen.

 

Die Arbeitssuchende antwortete auf eine Anzeige und bekam von den Betrügern eine private Nachricht mit dem Minijob-Angebot. Die Aufgabe bestand darin, das Identifizierungsverfahren für ein Online-Konto zu testen. Dafür sollte sie beim Onlineverfahren ihren Personalausweis benutzen. Nach dem erfolgreichen Vorgang musste sie sich abmelden und bekam dann ihre Honorare ausgezahlt.

 

Die Frau hatte sich nichts dabei gedacht, nur wenige Zeit später flatterte eine Zahlungsaufforderung in Höhe von 1500 Euro in ihr Briefkasten. Laut der Polizei hatten die Betrüger das Konto ohne das Wissen der Frau für ihre kriminellen Machenschaften benutzt. Neben dem Plattform Facebook waren die Täter auch auf Ebay-Kleinanzeigen aktiv. Die Polizei bittet darum, die Jobangebote, die schnelles und einfaches Geld versprechen, mit Vorsicht zu genießen.

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